Rupert Bergmann, Bassbariton
Presse

Last update: jun 03 2015

Ausgewählte Kritiken - Selected review

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Produktion Anatevka, Vereinigte Bühnen Bozen, Mai 2015

" ... Rupert Bergmann ist ein sehr glaubwürdiger Tevje. Er sielt sich wendig in die Herzen des Publikums und hat sie spätestens mit dem einzigen Ohrwurm des Musicals "Wenn ich einmal reich wär" gewonnen. Mit sonoren Seufzern beklagt er sein Schicksal, das aus fünf zu verheiratenden Töchtern besteht, poltert mit vollem Stimmumfang als Patriarch drauflos und lässt zwischen seinen Donnerworten ahnen, dass sein weiches Herz siegen wird. Es findet sich mit den Liebesgeschichten seiner drei erwachsenen Töchter ab, nicht ohne vorher Für und Wieder genau abzuwägen. "Andererseits" sagt er oft und macht ein paar Schritte auf die andere Seite der Bühne..." Die Dolomiten, Tagblatt der Südtiroler, Mai 2015

" ... Rupert Bergmann (Tevje) ist sängerisch und darstellerisch sehr überzeugend, seine Bühnenpräsenz ist exzellent ..." FF Südtiroler Wochenmagazin, Mai 2015

" ... In Anatevka leb(t) der jüdische Milchmann Tevje (überzeugend von Rupert Bergmann besetzt) ... " Neue Südtiroler Tageszeitung, Mai 2015

Produktion Walzertraum, Bühne Baden bei Wien, Oktober 2014

"...Für Gelächter sorgen der Kaiserschmarren als „zertrümmertes Omelette“ sowie Rupert Bergmann als Brautvater Joachim XIII. von Flausenthurn mit Hörrohr und Tigerpatschen..." (Die Presse, Oktober 2014)
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Konzert Kiev Music Fest, September 2014

"...The unique bass baritone for the first time presented for the Kyiv audience his unique vocal theater of Rupert Bergmann. An owner of a wonderful voice, an organic, emotional, and artistic performer, not only did Bergman present a versatile music program, which included the works of new music composers, from Arnold Schoenberg, Viktor Ullmann and Asmati Chibalashvili to Ukrainian composers, Yulia Homelska. Karmella Tsepkolenko, and Mykhailo Shved. They all inspired the audience with wonderful poetry, from Omar Khayyam and Reiner Maria Rilke to Friedrich Hoelderlin. The artist added to every work an image of his own, his own actor’s decision, turning them into mini plays..." (www.day.kiev.ua, Oktober 2014)
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Produktion Krieg ist daDa / Ullmann-Lieder und Cornet-Melodram, ARBOS Musiktheater, Gastpiel Arnoldstein, August 2014

"...In diesem Reigen der Kunst und Historie agieren auf der Schützengrabenbühne zwei kongeniale Persönlichkeiten: Rupert Bergmann mit expressiven Bassbariton ..." (Kronenzeitung Kärnten, August 2014)

Produktion Anatevka, Seefestspiele Mörbisch, Juli 2014

"...So hat Rupert Bergmann, sonst eher im komischen Fach zu Hause, die Gelegenheit, als Tevje seine ernste Seite zu zeigen..."
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Produktion Gasparone, Operette Balzers/Musiktheater Liechtenstein, Januar 2014

"... Später der unerwartete Auftritt des Podesta, des geldgierigen Bürgermeisters Nasoni (Rupert Bergmann) mit seinem kräftigen Bariton und seinem raumgreifenden Gehabe..." (St.Gallener Tagblatt, Januar 2014)
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Produktion Gianni Schicchi / Trittico, Theater an der Wien, Oktober 2012

" ... weil gleichermaßen witzig wie ironisch, lustvoll wie komisch, ist .. "Gianni Schicchi" gelungen. Auch dank solcher virtuoser Komödianten wie .. des köstlichen Arztes von Rupert Bergmann ... " (Die Furche, 18.Oktober 2012)

Produktion Der Vogelhändler, Leharfestival Bad Ischl, Sommer 2012

" ... Rupert Bergmann war in allen Lagen ein idealer Baron Weps ... " (Oberösterreichische Nachrichten, 16.Juli 2012)

Produktion Mini-Mono-Opern, Festival 2days2nights of new music, Odessa, Ukraine, April 2012

Bericht auf day.ua (in russischer Sprache / in russian language)

Produktion Vogel Herzog Idiot, Theater an der Wien/Kammeroper Wien/MuPATh, November 2011

Der ganze Abend dauert genau eine Stunde, aber nach dieser ist man als Zuschauer hoch zufrieden. Hier hat schlicht und einfach ein überzeugendes Konzept gegriffen, und dass das Theater an der Wien als Auftraggeber und Uraufführungs-Produzent von seinem Pausenraum im Souterrain, „Hölle“ genannt, in die von allerlei Schicksalsschlägen gebeutelte Kammeroper übersiedelt ist, erwies sich als Glücksfall: Es schien der ideale Raum für die drei Mini-Mono-Opern, die hier nach der Idee des Bassbaritons Rupert Bergmann das Licht der Bühne erblickten. Und selbst wenn es ihm nur, ganz künstler-egoistisch, um drei wirkungsvolle Rollen ging, herausgekommen ist ein feiner, runder, lustiger Abend, der heutiges Musiktheater leicht macht (wenn dergleichen denn sein darf…!) und schön mit den Möglichkeiten des Genres spielt. Denn die Grundlage für die drei Werke, die Bergmann mit Hilfe von Jury Everhartz als ausführendem Dramaturgen zusammen gebunden hat, beziehen sich auf drei große Stücke der Opernliteratur – auf den Boris, den Herzog Blaubart und den Papageno (um nicht zu sagen die „Zauberflöte“). Dreimal ist ein Protagonist hier, um sich in irgendeinem Stadium seines Seins in diese Rolle zu verwandeln – im Gewand des Boris tritt er auf (bevor er es sich zweifelnd vom Leibe reißt), im Gewand des Papageno, das er sich aus Lumpen überzeugend zusammengeflickt hat, tritt er ab, und dazwischen ist er als Blaubart aus dem Nichts vor seiner Geburt aus einem riesigen Pappmaché-Kopf gekrochen, was vielleicht den geringsten Zusammenhang mit dem Original hergestellt hat. Drei Komponisten, davon zwei Damen: Die Ukrainerin Karmella Tsepkolenko lässt „Heute Abend Boris Godunow“ zwar heutig, aber fraglos angenehm klingen, während der Ungar Samu Gryllus seinen „Blaubarts“ (man beachte den interessanten Genetiv) schon ein wenig weiter treibt, eine Musik, die Geräusche und Sprachkürzel (die von den nur fünf Kammerorchestermitgliedern beigesteuert werden) mixt. Schließlich hat die Vorarlbergerin Johanna Doderer den „Papagenono. Eine Ausflucht“ mit zwar eindrucksvollen, aber möglicherweise zu kraftvollen Klängen unterlegt, denn hier liegt ein Dialekt-Text von Franzobel zugrunde, der, so weit man ihn versteht, recht witzig ist, aber man versteht eben nicht genug. Auch nicht immer alles von dem, was Zoltán András Bán zum „Blaubarts“ gedichtet hat, während der Text zu „Boris“ von Kristine Tornquist, teils auch gesprochen, am nachdrücklichsten herüberkommt. Kristine Tornquist, Gattin des Dramaturgen, ist auch die Regisseurin des Abends, mit minimalistischen Mitteln unterwegs: Die Bühne – Roman Spiess - bekommt einen Schminktisch, das mittlere Stück einen riesigen Pappmachè-Kopf, bei dem der Protagonist nach und nach aus allen möglichen Öffnungen hervorschaut, bevor er ihn zersprengt, und am Ende ist ein Putzmann mit Wagen unterwegs und sammelt den im Zuschauerraum verstreuten Müll auf, bevor er sich aus Fetzen überzeugend in Papageno verwandelt: Das hat der Kostümbildner Markus Kuscher gut gemacht, und wenn man sich nicht irrt (man kann sich irren), dann steckt er in dem riesigen Braunbären, der als „Pausenclown“ zwischen den drei Stücken herumirrt, von denen jedes ziemlich genau 20 Minuten dauert. Rupert Bergmann hat sich den Abend erdacht, er gehört ihm mit seinem wirklich prächtigen Bassbariton-Material und seiner exzessiven Spielfreude zwischen Ironie und Tragik, Komödiantik und Tiefgründigkeit. Die russisch-israelische Dirigentin Anna Sushon holte aus ihren nur fünf Musikern (besonders gefordert:Franz Hofferer an Schlagzeug aller Art) weit mehr heraus, als man von dieser kleinen Handvoll Leutchen erwartet hätte, wie der Abend überhaupt mehr ist als die Summe der Teile. Oft sind des die Randereignisse der großen Institutionen, die besondere Farbtupfer setzen. (Der Neue Merker, 5.November 2011)

Produktion Der Fidele Bauer, Leharfestival Bad Ischl, Sommer 2010

" ... Den reichen Lindoberer füllt Rupert Bergmann mit praller Komik und kräftiger Bassstimme aus.... " (Neues Volksblatt, Juli 2010)

Produktion Die Besessenen, Theater an der Wien, Februar 2010

" ... Rupert Bergmann ein trefflich abstossender Maliniak ... " (Oberösterreichische Nachrichten, 23.Februar 2010)

Produktion Last Supper, Neue Oper Wien/Osterklang Wien, April 2009

" ... eine füllige Petrus-Stimme (Rupert Bergmann) gebietet Lynchgelüsten gegenüber Judas Einhalt ... " (Wiener Zeitung, 6.April.2009)

Opening operetta performance at the Austrian Ball Montréal, Hotel Chateau Champlain, Montréal, Canada, November 2008

" ... performances by Austrian baritone Rupert Bergmann (accompanied by Opera McGill students) captivated ... " (The Gazette, Montréal, 21.Dezember 2008)

Produktion Der Zigeunerbaron von Johann Strauss, Produktion Leharfestival Bad Ischl, Sommer 2008

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Produktion Die Fledermaus / El Murciélago von Johann Strauss, Produktion Teatro Municipal, Santiago de Chile, November 2007

"... en tanto que Rupert Bergmann (Frank) contagia gracia en todas sus divertidas intervenciones... " (Las Últimas Noticias, Santiago de Chile, 28.November 2007)

Produktion I Hate Mozart von Bernhard Lang, Theater an der Wien November 2006

" .. David Pittman-Jennings and Rupert Bergmann both nail their chracterizations as agent Zellinsky and the theater's intendant… " (musicalamerica.com, november 2006)

Produktion Die Lustige Witwe von Franz Lehar, Leharfestival Bad Ischl 2006

" .. Genial besetzt war außerdem Rupert Bergmann als pontevedrinischer Gesandter in Paris ... " (Kronenzeitung, 10.Juli 2006)

Produktion Der Bettelstudent von Carl Millöcker, Leharfestival Bad Ischl 2005

" .. Star des Abends ist Rupert Bergmann als Ollendorf: Vor zehn Tagen hat er sich auf der Bühne das Bein gebrochen, er spielte mit Gips und – rüschenverzierten Krücken -. Großartig mimt er den zurückgewiesenen Liebhaber. Sein Beinbruch ist gut in die Dramaturgie des Stückes eingebaut: Im Original hat Ollendorf von Laura für zu intensive Verehrung einen Schlag mit dem Fächer erhalten, das hat in der adaptierten Version zum Beinbruch geführt. Bergmann darf auch Politgags vortragen, rettet mit komödiantischer Art sogar eher platte Scherze: „Es gibt da ein Minister, der tut sehr gern strawanzen, dabei ist er geschaffen zu regeln die Finanzen. Jetzt ist er in der Falle der Erbin der Kristalle." (Die Presse, 6.August 2005)

Produktion Tristan und Isolde von Richard Wagner, Teatro de la Opera, San Juan, Puerto Rico 2004

" ... As Kurvenal, Austrian bass-baritone Rupert Bergmann portrayed Tristan's devoted companion with a lusty, robust voice.." (www.mydaily.com, music & vision, Januar 2005)
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Produktion Wozzeck, Neue Oper Wien, November 2002

" ... Und dann diese arme Wozzeck-Kreatur, nicht einmal mit einer schamhaften Verhüllung geziert, dem Untergang preisgegeben. Offenbar sollte gerade auf diese Weise Wozzecks Ende die eigentliche existentialistische Weihe erfahren: die nackte, schutzlose Kreatur Mensch, in den Tod und Wahnsinn getrieben, die hier auf der kleinen, aber so schmucken Bühne des jugendstiligen Steinhoftheaters verkommt. Die Selbstentäußerung, mit der Rupert Bergmann als Wozzeck dieser Aufgabe nachkam, war bewundernswert ... " (www.operinwien.at, November 2002)

Produktion Candide, Neue Oper Wien, März/April 2000

" ... Sehr gut bewährte sich wieder Rupert Bergmann, ein bereits vielerprobter off-Opern-Solist, mit den Rollen der Voltaire (als eine Art Conférencier)/Pangloss/Cacambo, und legte stimmlich und als beweglicher Darsteller seinen Kollegen einiges vor ... " (Der Neue Merker, Mai 2000)

Produktion Stallerhof von Gerd Kühr (Taschenoper 1996)

"...auch Rupert Bergmann konnte in jedem Augenblick den Sepp als eine zwischen Verzweiflung und Verklemmung aufgeriebene Kreatur darstellen..." (Der Standard, Wien)

Produktion Don Giovanni von Wolfgang Amadé Mozart, Theater im Palais, Musikhochschule Graz, April 1991

" ... Stimmlich wie darstellerisch ist der Titelheld, Rupert Bergmann, das gelungendste "Gesamtkunstwerk" dieser Produktion. Trotz des, zwar auf italienisch gesungenen, aber wenig betörenden "Ständchens". Er spielt, was er singt und singt, was er darstellt. Ein Giovanni, der sich nicht duellieren wollte, der nicht daran erinnert werden will, der nur das Vergnügen mit den Damen sucht... " (Neue Zeit Graz, 26.April 1991)

Produktion Venezianische Stunde von Waldemar Bloch, Theater im Palais, Musikhochschule Graz, März 1988

" ... Am Anfang eines langen Weges ... Rupert Bergmann (Prinz) ..." (Kleine Zeitung Graz, 8.März 1988)