Rupert Bergmann, Bassbariton

Curriculum Vitae

Stand: November 2016

Rupert Bergmann (geboren 14.Juni 1965, österreichischer Staatsbürger) studierte an der Universität für Musik in Graz (u.a. bei Annemarie Zeller und Roberta Knie) und ergänzte seine Studien bei KS Wicus Slabbert und KS Walter Berry in Wien. Er debütierte 1990 am Opernhaus Graz, arbeitet seitdem regelmäßig an verschiedenen Theatern und Festivals in Österreich (Volksoper, Theater an der Wien, Kammeroper, sirene Operntheater, Neue Oper Wien, Seefestspiele Mörbisch, Leharfestival Bad Ischl u.a.) und hatte zahlreiche weitere Auftritte in verschiedenen Ländern Europas, Nord- und Südamerikas und in Japan.

Sein Repertoire umfaßt über 70 Rollen im Deutschen Fach (Besenbinder, Kaspar, Kurwenal), in der Operette (u.a. Frank, Zsupan, Ollendorf, Zeta, Baron Weps) und im Musiktheater des 20.Jahrhunderts (u.a. die Titelrollen in Wozzeck, Punch and Judy, Mr.Emmet Takes a Walk, Moses/“Mahagonny“). Er wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit u.a. in „I Hate Mozart“, „Die Bessesenen“ und „Strom“ in Wien und in „Kommander Kobayashi 3“ in Berlin.

Im Herbst 2011 produzierte er mit seinem Verein MuPATh – music art performance theater – zusammen mit dem Theater an der Wien/Wiener Kammeroper den Mini-Mono-Opernzyklus „Vogel Herzog Idiot“, der aus drei für ihn geschriebenen Werken von Karmella Tsepkolenko, Samu Gryllus und Johanna Doderer besteht.

Seit 1993 verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Musiktheater ARBOS, bei der die Werke von Viktor Ullmann (u.a. „Der Kaiser von Atlantis“, „Cornet“-Melodram“) im Zentrum stehen, die bei verschiedenen Festvials zur Aufführung kamen (u.a. in Klagenfurt, Wien, Dresden, Prag, Stockholm, Montreal, WashingtonDC und aktuell 2016 in St.Petersburg)

Seit 1997 ist Rupert Bergmann regelmäßig Gast beim Festival 2days2nights of new music in Odessa, Ukraine, wo er im April 2016 u.a. Arnold Schönberg's op.46 „A Survivor from Warsaw“ aufführte, weitere Aufftritte in der Ukraine führten ihn nach Kiew (Kiew Music Fest), Donetsk (Donbass Festival 2013) und Lemberg (Festival Kontraste), wohin er 2017 zurückkehren wird.

Operette und Musical bilden - neben dem zeitgenössischen Musiktheater - den zweiten Arbeitsschwerpunkt von Rupert Bergmann: 2001 debürtierte er als Weps im „Vogelhändler“ an der Volksoper Wien, wo er auch als Ollendorf in „Bettelstudent“ auftrat. Er war der Frank/“Fledermaus“ in Produktionen der Wiener Kammeroper (ab 1999), sowie des Teatro Municipal von Santiago de Chile (2007) und des New National Theaters Tokyo (2009 und 2011). Seit 2005 war er regelmäßig beim Leharfestival Bad Ischl zu Gast (u.a. als Ollendorf, Zsupán, Weps und Lindoberer), ebenso wie bei den Schlossfestspielen Langenlois und dem Musiktheater Liechtenstein Balzers. 2012 trat er in einer konzertanten Aufführung von „Giuditta“ unter Ulf Schirmer im Prinzregententheater in München auf.

Seit 2013 ist er bei den Seefestspielen Mörbisch zu Gast, wohin er auch 2017 zurückkehren wird. 2014 war er dort der Tevje in „Anatevka“, der zu seinem Karrierehöhepunkt und seiner „Lebensrolle“ wurde, mit dieser war er auch an der Seite von Timna Brauer als Golde 2015 bei den Vereinigten Bühnen Bozen zu sehen.

Darüber hinaus präsentiert er regelmäßig Lied- und Konzertprogramme mit klassischem und zeitgenössischem Repertoire, in den letzten Jahren vor allem in Nordamerika (Boston, New York, Washington DC, Montreal) u.a. „High Strings – Deep Voice“ und „Made in Austria“ mit seiner Schwester und Geigerin Katharina Radlberger, und „Bassbariton trifft Bassklarinette“ (Projekt INÖK in Wien). Im März 2017 wird er bei der Bühne Baden sein neues Programm „Flucht und Heimkehr“ mit dem Akkordeonisten Alfred Melichar präsentieren, das jüdischen Komponisten gewidmet ist.

Rupert Bergmann ist auf mehreren CD-Aufnahmen zu hören, u.a.: „Der Kaiser von Atlantis“ (1994)„I Hate Mozart“ (Wien 2006), „Frasquita“ (Bad Ischl 2007), „Fideler Bauer“ (Bad Ischl 2010), „Die Besessenen“ (Wien 2010), „Giuditta“ (München 2012).


Kurzlebenslauf

Stand: November 2016

Rupert Bergmann, österreichischer Bassbariton, geboren 1965, Studium und Debut (1990) in Graz, zahlreiche Auftritte in Österreich (Volksoper, Kammeroper, Neue Oper Wien, Leharfestival Bad Ischl, Baden u.a.) und in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Japan. Repertoire von über 70 Musiktheaterrollen: Kaspar, Kurwenal, Wozzeck, Zsupan, Ollendorf, Tevje (Mörbisch 2014, Bozen 2015). Aufführungen von Werken von Arnold Schönberg: A Survivor from Warsaw op.46 (Nö.Tonkünstler 2002, Odessa 2016), Ode an Napoleon, Serenade op.24, Lieder; Uraufführungen u.a. Lang/I Hate Mozart, Kalitzke/Bessesenen, sirene/Hospital (2016), eigenes Musiktheaterprojekt Vogel Herzog Idiot (Theater an der Wien, 2011) mit drei für ihn geschriebenen Mini-Mono-Opern, zahlreiche Aufführungen zeitgenössischer Werke u.a. von Birtwistle, Bernstein, Doderer, Glanert, Haubenstock-Ramati, Henze, Kühr, Schedl und Schwertsik. Regelmäßiger Gast beim Festival 2days2nights of new music, Odessa, zeitgenössische Liedprogramme in New York, Boston, Montréal, Toronto, Kiew und Moskau.

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Lebenslauf - tabellarische Ergänzugen


1965 14.Juni geboren in Graz, Österreich
1971-1975 Grundschule in München (BRD), musikalischer Unterricht (Blockflöte, Violoncello, Klavier)
1975-1983 Gymnasium mit Maturaabschluß in Graz
1985-1992 Studium an der Musikhochschule Graz (heute: Musikuniversität) bei Anemmarie Zeller (Gesang),Roberta Knie (Gesang), Christian Pöppelreiter (Opernschule szenisch), Horst Zander (Opernschule szenisch) Wolfgang Schmidt (Opernschule musikalisch) und Otto Kolleritsch (Magister artium)
1990 Meisterkurs mit Pavel Lisizian (Weimar/BRD); Debut am Opernhaus Graz in Benedict und Beatrice von Berlioz
1991 Diplom mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung Erhard Busek
1992 Magister artium; American Institute of Musical Studies Graz
1994 II.Internationaler Meisterkurs für Opernregie mit Ruth Berghaus und KS Heinz Reeh (Staatstheater Cottbus)
1995-2000 Weitere Gesangsausbildung bei KS Wicus Slabbert und KS Walter Berry in Wien
1997 Debut an der Wiener Kammeroper, Neue Oper Wien
2001 Debut an der Wiener Volksoper, Debut am Staatstheater Schwerin
2003 Debut Schlossfestspiele Langenlois
2004 Debut am Teatro de la Opera, San Juan, Puerto Rico, Austrian Cultural Forum New York und Washington DC
2005 Debut beim Leharfestival Bad Ischl
2006 Debut am Theater an der Wien, Austrian Cultural Forum Moskau
2007 Debut am Teatro Municipal de Santiago de Chile, Teilnahme 13.Festival 2days2nights of New Music, Odessa, Ukraine
2009 Debut am New National Theater Tokyo, Teilnahme 15.Festival 2days2nights of New Music, Odessa, Ukraine
2011 Debut Jordan Hall, New England Conservatory, Boston, USA
2012 Debut Prinzregententheater München, Teilnahme 18.Festival 2days2nights of Mew Music, Odessa, Ukraine
2013 Debut Seefestspiele Mörbisch, Opernhaus Donetsk, Ukraine, Philharmonie Lemberg
2014 Debut Musiktheater Liechtenstein/Operette Balzers, Stadttheater Baden
2015 Debut Vereinigte Bühnen Bozen
2016 Debut Sommerarena Baden

Weitere Auftrittsorte und Rollen finden Sie auf den Seiten 'Theaters' und 'Rollen - Sung Roles'.