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Buch - book @ Edition Atelier, Wien/Vienna 2012


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Wo steht das zeitgenössische Wiener Musiktheater? Wie positioniert es sich, historisch und aktuell, ästhetisch und politisch, visionär und retrospektiv, ganz persönlich und im großen, gesellschaftlichen Kontext, in dem es sich immer auch bewegt? 16 Fragen wurden gestellt die Antworten könnten nicht unterschiedlicher sein. Selbstbewusst, kritisch und unterhaltsam ehrlich, den »Musiktheaterstandort« Wien vielfältig beleuchtend: ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch Zeitgeschichte.

Die unabhängig produzierende Wiener Musiktheaterlandschaft ist alles andere als ein unscheinbarer Biotop. »Traditionsbewusst« im besten Sinne eines kritischen Anerkennens und einer zeitgenössischen Reflexionsbereitschaft, selbstsicher in der Rückschau auf das in der je eigenen Arbeit Geleistete, zugleich lustvoll auf der Suche nach Neuem und Noch-nicht-Zeitgemäßem (»Etabliertem«), nach den großen Utopien und den kleinen alltäglichen Erkenntnissen. Die Bandbreite an Antworten auf die im vorliegenden Buch an die eigene künstlerische Herkunft, Arbeitsweisen und Zukunftsvisionen gestellten Fragen könnte nicht größer sein. Ästhetische Herangehensweisen werden hier ebenso beleuchtet wie Genrefragen, Abgrenzungen findet man ebenso wie deutliche künstlerische und gesellschaftliche Positionierungen, aber auch die Einladung zur gemeinsamen Suche nach anderen Antworten und auf neue, zukünftig zu stellende Fragen. Eine vielfältige, aktuelle Bestandsaufnahme über gestern, heute und morgen.

Vorwort von Irene Suchy - Nachwort von Sven Hartberger

Mit Texten von Rupert Bergmann, Anna-Maria Birnbauer, Thomas Desi, Gerhard Dienstbier, Jury Everhartz, Reinhard Fuchs, Petra Giacalone, Samu Gryllus, Huw Rhys James, Anna Maria Krassnigg, Leo Krischke, Alexander Kukelka, Markus Kupferblum, Simeon Pironkoff, Michael Scheidl, Nora Scheidl, Georg Steker, Kristine Tornquist und Helga Utz